Erster eHive-Testlauf

Hallo zusammen!

eHive
eHive (Photo S.Kail)

Am 7.03.2018 haben wir unseren ersten eHive-Testlauf durchgeführt. Wir haben diesen Versuch allerdings ohne Bienen durchgeführt, da es zum einen nur ein Testlauf war und es viel zu kalt war, um die Bienen umzuhängen. Wir stellten erfreut fest, dass alles funktionierte. Jetzt musste es also nur noch warm werden.

Die mit einer Wetterstation verbundene eHive Konstruktion steht auf einer Waage und besteht zusätzlich aus fünf Temperatursensoren und einem Feuchtigkeitsmessgerät. Zudem besitzt sie eine SIM-Karte, die die gemessenen Daten auf einen Server sendet, von wo sie dann per Internet abrufbar sind: http://www.beebit.de . Mithilfe des eHives sind wir nun in der Lage das Verhalten der Bienen bei verschiedenen Wettersituationen, sowie die Temperatur und die Feuchtigkeit im Bienenstock jederzeit zu beobachten.

Zu guter Letzt haben wir die weißen Milbenkontrollbretter der Bienenstöcke untersucht, aber zum Glück keine Varroamilben gefunden. (Text: Sindy Kail)

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Sorge um unsere Bienchen!

Hallo liebe Bienenfreunde,

am 14.11 haben wir uns  mit unserem P- Seminar getroffen und ein paar von uns haben wieder mal unsere Bienenstöcke auf Varoamilben untersucht. Erschreckender Weise mussten wir feststellen das alle Stöcke sowie unser e-Hive stark von den Varoamilben befallen sind. Deswegen haben wir die Stöcke auch sogleich behandelt und hoffen nun auf eine Besserung. Anschließend haben wir die Bienen auf dem Flugbrett genauer betrachtet, um festzustellen ob es durch den Befall von den Varoamilben bereits zur Fehlbildung bei den Jungbienen kommt, konnten jedoch zum Glück noch keine fehlgebildeten Bienen entdecken. Der Rest unseres P- Seminars hat sich währenddessen im Klassenzimmer die unterschiedlichen Bienen- und Wespenarten unter einem Mikroskop genauer angeschaut. Außerdem haben wir alte Waben eingeschmolzen und  mithilfe von Sieben das Wachs geklärt.

 

 

 

 

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Unsere Bienenstöcke, aufgrund der schon kälteren Temperaturen sind draußen kaum Bienen zu sichten
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Hier ist der starke Befall von Varoamilben erkennbar, die schwarzen Punkte sind Varoamilben welche durch unsere Behandlung gestorben sind
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Das Flugbrett mit ein paar wenigen Bienen darauf
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Hier sieht man die alten Wachswaben die anschließend eingeschmolzen werden
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Hier wird das Wachs geschmolzen und dann gesiebt
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Genauere Betrachtung der Wespen und Bienen unter dem Mikroskop
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Die verschiedenen Bienen- und Wespenarten die wir untersucht haben, schon hier erkennt man die großen Unterschiede innerhalb der Arten

Mal was anderes …

Hallo liebe Bienenfreunde!

Heute, also am 26.09, helfen wir einer Schülerin, die für ihre Seminararbeit RFID Tags mit den Bienen bekleben möchte, um herauszufinden wie viel Zeit die Arbeitsbienen außerhalb des Stockes verbringen.  Dafür wurden erst Bienen gefangen und gekühlt, um den Prozess des Klebens zu vereinfachen. Außerdem wird das Flugloch des eHives moduliert, also verkleinert, um die Tags scannen zu können.

Abgesehen davon wird die Routinekontrolle nicht vernachlässigt. Dabei werden sie aufgefüttert, die Varoamilben kontrolliert.

 

Blümchen für die Bienchen

Unsere Bienen brauchen Blumen.

Daher haben wir am Mittwoch den 10.10.2018 Blumenzwiebeln eingepflanzt. Auf der Wiesenfläche vor unserer Schule werden im Frühjahr hoffentlich eine Menge bunte Blumen zu sehen sein. Das ist nicht nur hübsch anzusehen sondern auch gut für unsere Bienen und auch für die Wildbienen.

 

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Fütterung und säubern

Hallo Bienenfans,

Am 12.09.18 hatten wir, das P-Seminar “Bienen” wieder einiges zutun.

Zuallererst haben wir die Bodeneinlagen kontrolliert und Varroamilben gezählt. Es waren Max. 2 in jeder Einlage, was schonmal sehr gut ist.

Als nächstes konnten wir mit Hilfe des Smokers, ein Imkereigerät, das der Raucherzeugung in der Imkerei dient. Der Rauch stellt die Bienen ruhig und erleichtert dem Imker die Arbeit am Bienenvolk. Der Smoker besteht aus einer zylindrischen Brennkammer mit Tülle und einem Blasebalg, der dazu dient, den Rauch anzutreiben. Rauch wird von Bienen wie auch von vielen anderen Tieren als Bedrohung empfunden, seine Wahrnehmung veranlasst Bienen, Vorbereitungen für eine bevorstehende Flucht aus dem Stock zu treffen. Sie füllen ihre Honigmägen als Nahrungsvorrat für die Flucht, dabei sind sie so abgelenkt, dass sie imkerliche Arbeiten am Volk nur vermindert wahrnehmen.

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Danach haben wir mit der Fütterung begonnen. Dafür haben wir Zuckersirup verwendet.

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Außerdem wurden die Rähmchen gesäubert.

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Honig ernten und abfüllen

Hallo alle miteinander,

Jeder Imker hat selbstverständlich das Ziel Honig zu Ernten und wir als Schulimkerei haben das auch.  Daher haben wir am 06.06.2018 mit der Honigernte angefangen und unsere erste Ladung Honig gesammelt.

Als Erstes müssen selbstverständlich die Waben her, damit wir anschließend an den Honig ran kommen können müssen diese „entdeckelt“ werden. Reife Honigwaben werden von den fleißigen Arbeiterinnen mit einem Wachsdeckel versehen und so verschlossen. Mit Hilfe einer Entdeckelungsgabel können wir diese Schicht vorsichtig und möglichst dünn, damit kein Honig verloren geht, abtragen.Verlagsbienenhonig

Nach diesem Schritt kommen die Waben in die Honigschleuder, durch das Drehen wird der Honig, wie es der Name schon sagt, aus den Waben rausgeschleudert und in Eimern gesammelt.

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Da wir ihn natürlich nicht in diesen großen Eimern lassen und verkaufen können, füllen wir ihn in Honiggläser um. Ein etwas weniger komplizierter Vorgang, bei dem ist allerdings wichtig ist, möglichst wenig zu kleckern, da wir natürlich keinen Honig verschwenden wollen. Vorerst haben wir nur kleine Gläser befüllt mit jeweils 250g Honig.

 

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Bildquellen: http://www.bienenjournal.de      www.die-honigmacher.de

 

 

Arbeiten am eHive-Volk

Hier findet ihr eine Liste mit Daten und Zeiten, an denen wir am eHive-Volk gearbeitet haben. Die Messdaten für diese Zeiträume müssen natürlich verworfen werden. Stichpunktartig geben wir Auskunft darüber, was gemacht wurde. Falls etwas unklar ist, schreibt uns einfach.

ACHTUNG: die Uhr des eHive ist zwei Stunden hinter der eigentlichen Zeit. Im Folgenden ist die tatsächliche Arbeitszeit angegeben:

7.06.2018, 10.55 – 11…. Uhr: 4 geschleuderte Rähmchen zurück gehängt –> Masse entnommener Honig ermittelbar

6.06.2018, 16.00 – 16.35 Uhr Honigernte, 4 Rähmchen nicht zurück gehängt

23.05.2018, 17.10 – 17.30 Uhr: beide Honigräume abgenommen, Brutraum kontrolliert, Stifte da, Königin nicht gesehen

14.05.2018, 11.45 – 13.00 Uhr, alle Waben kontrolliert, Weiselzellen entfernt, keine Stifte (= Eier)!

9.05.2018, 14.45 – 15.45 Uhr, Absperrgitter eingelegt

7.05.2018: SCHWARM rausgeflogen!!

3.05.2018, 13.20 – 13.50 Uhr, Ölfalle eingelegt (kleiner Beutenkäfer), Anflugbrett eingehängt

2.05.2018, 14.30 – 15.30 Uhr, Honigraum aufgesetzt

18.04.2018, zweiter Brutraum

14.04.2018, Probe Honigraum + anderer Deckel, Wärmedämmung

11.04.2018, 14.00 – 15.30, Wetterstation „richtig“ ausgerichtet, Deckel geöffnet

3.04.2018, Bienenvolk wird in den eHive eingesetzt (Rähmchen aus Zanderbeute umgehängt)

Weitere Angaben folgen und werden laufend aktualisiert.

Aktuell hat am 7.05. 2018 ein Schwarm den eHive verlassen, so dass es spannend ist, hier die Messwerte zu analysieren! Los geht´s!