Fütterung der Bienen

Diese Woche haben wir als erstes bei unseren Bienenvölkern nachgeschaut, ob sie genügend Futter haben. Trotz des schweren Unwetters in der letzten Woche hatten fast alle Bienenvölker genügend Futter, was man daran erkennen konnte, dass sie die Waben gefüllt haben & Pollenhöschen trugen. Ein Volk hatte nicht genug Futter, weshalb wir diesem dann noch zusätzlich Honig gegeben haben. Danach haben wir die Bienen noch gegen die Milben behandelt. Am Ende haben wir Drähte aus den Holzrahmen entfernt und anstelle der Drähte Holzspieße in die Holzrahmen gesteckt.

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Schon mal Milben gezählt?

Diese Woche haben wir in unserem Seminar besprochen welche Aufgaben innerhalb der zwei Jahre erledigt werden müssen. Hierbei legen wir unser Augenmerk vor allem auf die Bienenpflege, den eHive, die Blühwiese, die noch angebaut werden muss, sowie die Anpassung des Bienenstandes, das Erstellen eines Logos und natürlich auf dem Schulbienenblog. Wir haben dazu unsere 15 Mitglieder des Seminars aufgeteilt, damit wir effektiver arbeiten können.

Außerdem haben wir etwas gemacht, was bestimmt viele von euch noch nicht gemacht haben ….

Wir haben Milben gezählt!

Das Zählen der Milben gehört zu unseren wesentlichen Aufgaben im Seminar. Es ist wichtig zu wissen wie stark die Bienen von Milben befallen sind, denn wie wir alle wissen, ernährt sie sich von Bienenblut und führt somit zum Bienensterben in Wintermonaten.

 

Oxalsäurebehandlung (Tröpfeln)

Am Mittwoch, den 13.12.2017 haben wir ein weiteres Mal die Bienen kontrolliert. Es wurden die Kontrollbretter, von den Imkern auch als „Windeln“ bezeichnet, in die Bienenvölker hineingeschoben. Im Anschluss wurde eine Oxalsäurebehandlung folgendermaßen gemacht: Zunächst wurde der Metalldeckel inkl. dem Holzdeckel abgenommen. Danach wurde eine Spritzflasche mit der Oxalsäurelösung gefüllt, welche davor erwärmt wurde, damit es den Bienen beim Kontakt mit der Flüssigkeit nicht unangenehm wird, aber auch, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Anschließend wurde die Abtrennfolie der Bienenvölker abgenommen und die Oxalsäurelösung wurde zügig mit Handgefühl zwischen die Waben getröpfelt, vor allem dort, wo sich die meisten Bienen befanden. Schließlich wurden die Bienenvölker mit den Deckeln wieder verschlossen.

 

 

Winter is coming!

Der Winter naht und nicht nur unsere Bienen bereiten sich darauf vor. Auch unsere Bienen-AG ist mit Fleiß dabei und unterstützt sie:

Ob auf den Winter vorbereiten oder schon anfangen den nächsten Sommer vorzubereiten…

Für alles muss gesorgt werden. Die Bienenkästen müssen per Hand von Propolis befreit und gesäubert werden, alte Wachs-Waben müssen sorgfältig entfernt und anschließend eingeschmolzen werden, neue Honigwaben müssen vorsichtig eingelötet werden usw. Alles keine einfachen Aufgaben.

Und es gibt noch viel mehr zu tun bevor die Bienen sich endgültig in ihren Stock zurückziehen und uns für ein paar Monate allein lassen. Aber wenn wir zusammenarbeiten und uns unterstützen werden diese Arbeiten im Nu erledigt. Wie in einem Bienenstock!

Folgen des Vandalismus & eHive

Im Beitrag vom 02.10.2017 wurde bereits berichtet, das Unbekannte einen unserer Bienenstöcke umgeworfen haben. Heute hatten wir Zeit uns die Bienenstöcke genauer anzuschauen. Aber ob der Vandalismus noch Auswirkungen auf das Bienenvolk haben wird, ist unklar.

Des Weiteren wäre zu erwähnen, dass wir jetzt über einen eHive verfügen. Mit diesem eHive ist es uns möglich viele verschiedene Daten im Bienenstock zu erfassen, wie  beispielsweise Temperatur oder Feuchtigkeitsgehalt. Durch die genaue Ermittlung dieser Daten bieten sich uns viele neue verschiedene Möglichkeiten die Daten sinnvoll zu nutzen.

Außerdem hat sich unser W-Seminar am 18.10.2017 getroffen um eine Bienenkönigin zu zeichnen. Hierbei haben wir ihr ein gelbes Plättchen auf den Rücken geklebt.  Mit dieser Zeichnung ist es später einfach zu erkennen wie alt die Bienenkönigin ist.

Vandalismus

Mir sitzt der Schreck immer noch in den Knochen: als ich heute in der zweiten Stunde ins Schulhaus komme, informieren mich gleich einige Unterstufenschülerinnen und -schüler darüber, dass ein Bienenstock umgestürzt sei! Ich sehe also gleich nach den Bienen und tatsächlich bietet sich mir dieses Bild:

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Wer tut so etwas und warum??

Das Bienenvolk nimmt durch den Wärmeverlust bei offenem oder halboffenem Deckel großen Schaden und ist ein leichtes Ziel für insektenfressende Vögel. Honigbienen halten die Stocktemperatur bei 37°C auch wenn draußen kühle 13 °C herrschen. Dies gelingt nur, wenn die Beute verschlossen ist! Andernfalls kühlt die Brut aus und wird geschädigt. Es ist auch möglich, dass die Königin durch die Schräglage zerdrückt wurde.

Wir haben die Beute in der ersten Pause wieder aufgestellt und drücken die Daumen, dass dem Volk nicht allzu großer Schaden zugefügt wurde.

Wir freuen uns über alle Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen. Bitte schreibt an: j.eichhorn@fdg-online.de. DANKE!

Die Königin kommt!

Auch für unsere Schulbienen hat das Schuljahr begonnen. Mit einem neuen P-Seminar und einem erstmalig laufenden W-Seminar pflegen wir unsere 4 Völker seit dem 20.09. weiter und freuen uns sehr, den Bienenbestand vergrößert zu haben.

Umso größer war der Schreck, als wir bei der Durchsicht am 27.09. feststellen mussten, dass das Volk in der blauen Beute keine Königin, keine Eier und keine junge Brut hat! Da muss schnell gehandelt werden. Zum Glück hat unser Imkerpate eine Königin vorbestellt, die er am Abend abholen kann. Diese konnten wir dann heute einsetzen:

Die Königin kauft man zusammen mit einigen Pflegebienen in einem Ausfresskäfig, der mit Futterteig verschlossen ist (links im linken Bild). Dieser wird mit Hilfe eines Zahnstochers in eine mittlere Wabengasse gehängt. Rechts ist zu sehen, wie wir testen, ob das Volk die neue Herrscherin annimmt. Die Arbeiterinnen orientieren sich sofort zu ihr hin und sind ruhig. Es sieht also gut aus.

Wir hängen also den Käfig zwischen die dritte und vierte Wabe ein und verschließen beruhigt die Beute. Wir hoffen nun auf schönes Spätsommerwetter, damit wir nächste Woche durchschauen können und hoffentlich die ersten Stifte der Jungkönigin sehen.